Gerechtes Recht nach dem Nationalsozialismus
Aus Überzeugung bemühte sich die Justiz nach der NS-Zeit, gerechtes Recht zu schaffen. Sich daran zu erinnern, ermöglicht dabei Aufklärung über sich selbst. Die Tagung will dies an drei Feldern aufzeigen: an ersten Versuchen in Polen unmittelbar nach dem Krieg, Verbrechen der Vernichtungslager zu sühnen; an der demokratischen Strafprozessordnung im Gegensatz zur jener der NS-Justiz; und umgreifend am Selbstverständnis der Bayerischen Justiz in Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit.
Anmeldung erforderlich bei pechtl@foerderkreis-wolfsthalplatz.de
Lehrerinnen und Lehrer in Bayern melden sich über FIBS Nr. 35109 an!
Tagungsübersicht:
9.00 Uhr: Begrüßung und Themeneinführung
9.15 – 10.15 Uhr: Einführungsvortrag (Dr. Andrea Rudorff, Fritz-Bauer-Institut Frankfurt)
Pause
10.45 Uhr – 11.30 Uhr: „Strafprozess nach demokratischen Gesichtspunkten und der Prozess der Geschwister Scholl – eine Gegenüberstellung“ (Dr. Sabine Lange, Landgericht Aschaffenburg)
Mittagspause
13.00 Uhr - 14.00 Uhr: „Gelebte Erinnerungskultur am Beispiel der Justiz in Ober- und Unterfranken“ (Dr. Stefan Tratz, Landgericht Aschaffenburg)
14.00 – 15.00: Schlussrunde
Referenten:
Dr. Andrea Rudorff, Fritz – Bauer - Institut Frankfurt
Dr. Sabine Lange, Richterin, Präsidentin des Landgerichts Aschaffenburg
Dr. Stefan Tratz, Vizepräsident des Landgerichts Aschaffenburg
| In Zusammenarbeit mit | Förderkreis "Haus Wolfsthalplatz" e.V. |
| Kursnr. | F261-01008 |
| Beginn | Fr., 06.03.2026, 09:00 - 15:00 Uhr |
| Veranstaltungsort | Martinushaus, Treibgasse 26, 63739 Aschaffenburg |
| Kosten | kostenfrei |
| Referent*in(en) |
Kursort
Martinushaus
Treibgasse 2663739 Aschaffenburg
