Das Völkerrecht und die Institution der UNO stehen 80 Jahre nach ihrer Begründung durch die "Charta der Vereinten Nationen" vor dem
Zusammenbruch. Mit ihren Kriegen und militärischen Interventionen gegen die Ukraine ,gegen Iran und in Venezuela verstoßen mit Rußland und USA zwei ständige Mitglieder des Sicherheitsrates, der laut Charta hautpverantwortlich ist für die "Bewahrung des Friedens" ist, gegen das
zwischenstaatliche Gewaltverbot. Die Völkerrechtsverstöße der USA werden von Deutschland offen gutgeheißen. Zudem verletzen immer mehr Staaten - nicht nur Autokratien und Diktaturen, sondern auch westliche Demokratien - die Menschenrechtsnormen, die 1948 völkerrechtlich
verbindlich und mit universeller Gültigkeit vereinbart wurden. Was können wir gegen dieses bedrohliche Entwicklung tun?
Andreas Zumach lebt in Berlin, ist freischaffender Journalist und Buchautor. Er war von 1988-2020 Korrenspondent am UNO-Sitz in Genf für die Berliner „tageszeitung“ (taz) und weitere Zeitungen, Rundfunk- und Fernsehanstalten. Er ist Experte für Themen der Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle, Völkerrecht und Menschenrechte.
Im Rahmen der Reihe Dienstagsgespräche.
| In Zusammenarbeit mit | pax christi |
| Kursnr. | F261-01023 |
| Beginn | Di., 14.04.2026, 19:30 - 21:00 Uhr |
| Veranstaltungsort | Martinushaus, Treibgasse 26, 63739 Aschaffenburg |
| Kosten | 5,00 € |
| Referent*in(en) |
Kursort
Martinushaus
Treibgasse 2663739 Aschaffenburg
