Wie aus vier Marien eine Maria Magdalena wurde, oder: von der Instrumentalisierung einer Frauenfigur
Die “Heilige” Maria Magdalena ist eine Kunstfigur - durch einen Papst im frühen Mittelalter aus vier Frauen der Bibel zusammengefügt und dennoch eine Figur mit unglaublicher Reichweite in Literatur, Verehrung, Kunst, Liturgie und Spiritualität. In der Geschichte der Kirche wurde aus ihr mitunter eine Gegenfigur zu Eva oder auch zu Maria, nicht selten verbunden mit abwertenden Darstellungen des gesamten weiblichen Geschlechts. Den Spuren dieser “Figur”, ihrer Funktionalisierung und ihrer Instrumentalisierung im Mittelalter und in der Neuzeit wird sich der Vortrag widmen.
Im Rahmen der Reihe Dienstagsgespräch.
Am gleichen Tag findet um 17:00 Uhr im Stiftsmuseum eine Sonderführung zum Magdalenen-Altar statt.
https://www.martinushaus.de/kuferweb/webbasys/index.php?kathaupt=11&knr=F262-04057
| Kursnr. | F262-01013 |
| Beginn | Di., 13.10.2026, 19:30 - 21:00 Uhr |
| Veranstaltungsort | Martinushaus, Treibgasse 26, 63739 Aschaffenburg |
| Kosten | 5,00 € |
| Referent*in(en) |
Kursort
Martinushaus
Treibgasse 2663739 Aschaffenburg
