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Bildung

Lebensbegleitende Bildung ist das Anliegen kirchlicher Erwachsenenbildung.

In diesem Rahmen will der Trägerverein Martinusforum e.V. einen Beitrag zu gelingendem Leben auf dem Wertefundament der christlichen Botschaft leisten. Auf unseren Seiten finden Sie Angebote, die den ganzen Menschen mit Körper, Geist und Seele in den Blick nehmen. Unser Ziel ist die Mündigkeit im Glauben, Denken und Handeln unserer Teilnehmenden.

Kursdetails
Orthodoxes Judentum - Liberaler Islam in Deutschland und die Herausforderung "Antisemitismus"

Tagung Förderkreis "Haus Wolfsthalplatz"

14. Januar 2022, 09:00 bis 17:00 Uhr

Religion und säkulare Kultur stehen im Spannungsverhältnis. Eine seiner Facetten ist der Antisemitismus. Die Tagung beleuchtet dieses Verhältnis durch nicht alltägliche Zugänge: der Orthodoxie im Judentum und der Liberalität im Islam. Dass sich daraus mehr als nur einige gute Absichten ergeben können, dafür stehen die beiden Referenten mit ihrem Werk.


Tagungsübersicht:



9.00 Uhr :        Begrüßung (Dr. Ursula Silber, Martinushaus) und Themeneinführung (Dr. Josef Pechtl, Vorsitzender Förderkreis Haus Wolfsthalplatz


9.15-10.30 Uhr:        Das orthodoxe Judentum und seine Antwort auf den Antisemitismus –

Das Beispiel des Aschaffenburger Rabbiners Dr. Raphael Breuer (Prof. Dr. Matthias Morgenstern, Tübingen)


Pause


11.00 Uhr – 12.15 Uhr: Liberaler Islam und muslimischer Antisemitismus (Arbeitstitel; Seyran Ate?, Ibn-Rushd-Goethe-Moschee Berlin)


Mittagspause


13.30 – 15.00 Uhr: Vertiefung der Vormittagseinheiten in Form von weiteren Impulsreferaten,

                             eines Podiumsgesprächs, Beiträge aus dem Publikum, Diskussion


Referenten:


Seyran Ate?, Ibn-Rushd-Goethe-Moschee Berlin, Rechtsanwältin und Buchautorin Seyran Ate?, geb. 1963 in Istanbul, lebt seit 1969 in Deutschland. Ihre Schwerpunkte liegen im Familienrecht und Betreuung von Gewalt betroffener Menschen. Als Frauenrecht- und Menschenrechtsaktivistin und muslimische Frau gehört sie zu den bedeutendsten Stimmen im Kampf gegen religiöse und traditionsbedingte Gewalt. Im Jahre 2017 eröffnete sie die liberale Ibn Rushd-Goethe Moschee in Berlin, deren geschäftsführende Gesellschafterin sie ist. In der IRG-Moschee beten Männer und Frauen gemeinsam in einem Raum und Frauen und Männer übernehmen jede religiöse und rituelle Funktion absolut gleichberechtigt. Sie ist Verfasserin von insgesamt 6 veröffentlichten Büchern, diversen Publikationen sowie vielen Zeitungsartikel. Unter den insgesamt 28 Auszeichnungen für ihr gesellschaftspolitisches Engagement befinden sich das Bundesverdienstkreuz am Bande, das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse sowie der Verdienstorden der Stadt Berlin.

Seit 2014 initiiert Frau Ate? regelmäßig gemeinsam mit Lala Süskind eine Mahnwache unter dem Titel „Kein Morden im Namen Gottes“ – Für Demokratie und Freiheit.


Prof. Dr. Matthias Morgenstern, Seminar für Religionswissenschaft und Judaistik/Institutum Judaicum der Eberhard Karls-Universität Tübingen.



Anmeldung: Lehrerinnen und Lehrer über FIBS, alle anderen über Förderkreis Haus Wolfsthalplatz e.V., lizcat@gmx.de



Kursnr. 0027373
Beginn Fr., 14.01.2022, 09:00 - 17:00 Uhr
Veranstaltungsort Martinushaus, Treibgasse 26, 63739 Aschaffenburg
Kosten
Referent*in(en)


Kursort

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Treibgasse 26
63739 Aschaffenburg

 

Telefon: 06021 392-0
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Mo?Fr 8.30 ? 12.00 Uhr
Mo?Do 13.00 ? 16.00 Uhr

Tagungshäuser des Bistums Wu?rzburg
Ottostraße 1
97070 Wu?rzburg

Tel.: 0931 38 64 50 00
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